Die Bruecke

In Conversation With Franz YangMocnik

Die Bruecke: Your portraits have frequently been the topic of conversation lately. When I think of your paintings, I see people sitting in cafés, reflecting, fixed in an altered state – in their ordinariness but simultaneously emerging from their ordinariness. What is a portrait for you?
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GUNTER FALK

Franz YangMocnik

Ich kenne Franz YangMocnik, seitdem er mit seinen ersten Ölbildern 1973 in Graz auftauchte. Nach so vielen Jahren Bekanntschaft und Freundschaft weiß ich nur zu gut, wie wenig bio-grafische Striche über Persönlichkeit und Arbeitshaltungen eines Künstlers vermitteln können. Ich werde über seine Arbeit, deren taktile Eindringlichkeit von sich selbst zeugt, keine Metaphern verbreiten.
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Rudolf Haller

Eine Bemerkung zur Person und ihrer Bilderwelt

Es gibt verschiedene Wege, um ein Ziel - oder auch mehrere -zu erreichen. Das gilt für alle Formen unseres Lebenswandels. Sich selbst als Künstler anzuerkennen erfordert jedoch zuallererst die Entdeckung des eigenen Ich, des Willens, ein Bestimmtes zu erreichen - einer Idee vom eigenen Weg und seinen Zeichen zu folgen, alle Kräfte aufzubringen, um nur das eine zu tun, was Not tut.
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Wilfried Skreiner

Über die plastischen Arbeiten

Franz YangMocnik kam nach beendigung seiner tischlerlehre nach graz. der wunsch, zu gestalten, sich bildnerisch selbst zu verwirklichen, führte ihn zur malerei, die ihm den notwendigen freiraum bot. nach einem kurzen besuch der kunstgewerbeschule in graz wurde ihm klar, dass er als künstler seinen weg alleine finden musste, als maler ist er vielfach hervorgetreten, wurde in ausstellungen und durch preise gewürdigt.
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Wilfried Skreiner

Der Raum, die Gegenstände, der Mensch und die Stille Bemerkungen zu den Kaffeehausbildern

Als Maler hat sich Franz YangMocnik immer stärker dem Realismus verschrieben, dem Interieur mit seinem Mobiliar und dem schräg einfallenden Licht, den satten Farben und den Schattenzonen. Seit 1986 hat er immer wieder das Cafe als Bildmotiv genommen. Es ist eine eigene, abgeschiedene Welt für ihn, diese meist düsteren Ausschnitte aus Kaffeehausräumen mit ihren Marmortischen und Holzstühlen...
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GÖTZ POCHAT

Zeichner und Maler

Wie Gunter Falk in einer Charakteristik von Franz YangMocnik, der in den Techniken der Holzplastik, der Malerei und Graphik gleichermaßen ausgewiesen ist, hervorhebt, war der Künstler immer bereit, das Erworbene und Erreichte hinter sich zu lassen und zu neuen Ufern aufzubrechen.
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Renate Obud / Franz YangMocnik

Aufzeichnungen 2001

Hast du schon einmal daran gedacht, deine Gedanken und Erinnerungen aufzuschreiben? Immer wieder. Ich habe es versucht, aber nicht durchgehalten oder die Notizen, die ich gemacht habe, verworfen. Ich habe nie das Bedürfnis, jemandem einen Brief zu schreiben. Ich schreibe so gut wie nichts.
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Peter Weibel

Franz YangMocniks Materialcollagen

Der Periode von öl und Leinwand scheint auch in der Steiermark die Stunde geschlagen zu haben. In den 90er Jahren mehren sich die Anzeichen, daß eine methodische und konzeptuelle Vorgangsweise im historischen Medium der Malerei auch in der Steiermark angenommen wird. Dies ist umso erfreulicher, als der Aufschwung des Pinselschwungs in den wilden 80er Jahren ja großteils aus einer Betonung der konservativen Aspekte der klassischen österreichischen Moderne bestand, nämlich der Figuration des naiven Realismus und der/des pastosen Malweise/ Farbauftrags.
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Kerstin Braun

Zwischen Erscheinung und Bedeutung Zu den Materialcollagen

Also bin ich als Künstler in der Wahl der Mittel getrieben, den Produkten und Erscheinungen der technisierten Gegenwart einen epischen Aspekt abzugewinnen, und finde Geschmack am Kunterbunt dampfender und stinkender Müllandschaften unserer Vorstädte. Müllhalden mit ihrem chaotischen Durcheinander von Abfall und Gerümpel schätzt Franz YangMocnik in ihrer rein formalen Dinghaftigkeit als ästhetische Phänomene.
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